Die Grünen in Marbach am Neckar

Startsignal für Integrationsmanager - Marbach kann Fördergelder beantragen

Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen (Grüne) und Fabian Gramling (CDU): Kommunen können ab sofort Förderanträge stellen - Pakt für Integration wird umgesetzt

Dieter Schütz / pixelio.de

Der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha hat den Kommunen und Landkreisen das Startsignal für die Förderung der Integrationsmanager gegeben. Die vom Land geförderten Integrationsmanager sind ein Kernelement des Pakts für Integration, den das Land und die Kommunalen Landesverbände in diesem Jahr geschlossen haben. Um noch in diesem Jahr die ersten Integrationsmanagerinnen und -manager fördern zu können, werden zunächst 60 Prozent der dafür in diesem Jahr vorgesehenen Mittel zur Verfügung gestellt. Die abschließende Verteilung der Mittel erfolgt dann im Herbst. "Die Förderung bedeutet eine Entlastung für die Kommunen", betonen Renkonen und Gramling. Mit dem Pakt für Integration setze Baden-Württemberg bundesweit Maßstäbe bei der Integration von Geflüchteten.
"Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung die Integrationsarbeit in den Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sie sehr schätzt, unterstützen", erklären die Abgeordneten. Zunächst stehen im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen 720.853 € zur Verfügung:

Affalterbach        23.781 €
Benningen          14.863 €
Besigheim           60.195 €
Erdmannhausen  24.524 €
Erligheim              5.945 €
Freudental          11.890 €
Gemmrigheim     15.606 €
Großbottwar        40.130 €
Hessigheim           8.175 €
Kirchheim           44.589 €
Löchgau             46.818 €
Marbach             75.801 €
Mundelsheim      20.808 €
Murr                  30.469 €
Oberstenfeld       38.644 €
Pleidelsheim       10.404 €
Steinheim           69.856 €
Walheim               8.918 €
Ingersheim         20.808 €
Freiberg             39.387 €
Bietigheim-Bissingen 109.242 € 

Aufgabe von Integrationsmanagerinnen und -managern, wie sie der Pakt für Integration vorsieht, ist die flächendeckende und individuelle Sozialberatung für Geflüchtete in der Anschlussunterbringung. Viele Kommunen und Kreise warten schon länger darauf, Integrationsmanager zu beschäftigen. Sie können jetzt loslegen. "Um die Geflüchteten, die nun in unseren Kommunen leben, gut zu integrieren, sind die Integrationsmanager unverzichtbar", so Renkonen und Gramling abschließend. Die Förderanträge können online über www.pik-bw.de "Förderantrag Integrationsmanagement" abgerufen werden.